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APV Pfadi Musegg Luzern
 

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UR-MUSEGGLER-TREFFEN NR. 9

Mitte Mai war es „endlich“ soweit: Gut fünf Dutzend ehemalige Musegglerinnen und Museggler trafen sich zu diesem Anlass, „zu dem nicht nur die uralten, sondern alle, auch die jüngeren APV’lerinnen und APV’ler“, wie es im Aufgebot so schön hiess, eingeladen waren. Herrlichster Sonnenschein draussen, fröhliche, gesprächsfreudige „Ur Museggler“ drinnen im Saal des Hotel Continental-Park beim Apéro, „vino bianco“, Orangensaft oder Mineralwasser schlürfend. Zu freundschaftlichen Begrüssungen brauchte es keinen Startschuss. Lange nicht mehr gesehene Gesichter weckten sofort Erinnerungen aus früheren (vielfach noch rüstigeren) Zeiten und lieferten reichlich Gesprächsstoff, der nicht selten mit den Worten „weisch no“ begann.

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Festlich, farbig von blau-weiss-gääl-rot-schwarz-grünweiss-rotweiss-gelb-schwarz gedeckte Tische luden zum Mittagsmahl. Natürlich galt es zuvor beim Eintritt ins „Bellini“ das Kontrollprozedere zu überstehen. Die Organisatoren „Wämmli“ Peter Amrein, „Spatz“ Roger Gutzwiller, „Wetz“Guido Hammer und „Sugo“ Peter Klauser übten sich im Hinblick auf das erstellte Sicherheitsdispositiv in der Namenserkennung jedes(r) Einzelnen, was mit der Aufklebung des Namens-Streifens quittiert wurde. Somit war der Einlass gewährt.

Ein informatives „Anschlagbrett“ wurde von der Archiv-Gruppe unter der Leitung von „Tlebok“ aufgestellt und von den Besuchern interessiert begutachtet. „Tlebok“ kündigte auch gleich noch eine Versteigerung von drei Dokumentationen des Illustrators  Röbi Wyss an. Angebote wurden gemacht und zwei dieser Werke fanden einen neuen Besitzer.
APV-Präsident „Silo“ Andreas Ryser würdigte in seiner Begrüssungsansprache die Idee dieser Veranstaltung und lobte dankend die Organisatoren. Virtuell ertönte sodann der Fahnenmarsch und „Silo“ hisste die Fahne am transportablen Fahnenmast mit anschliessendem Gedenken an die seit dem letzten Treffen Verstorbenen.
Weder war eine Platzkarte zu  lösen, noch lag eine Tischordnung vor; man setzte sich einfach an einen Tisch mit einigermassen bekannten Gesichtern.

Und dann wurde serviert: Eine ganze Armada von Serviceleuten - dirigiert vom Chef-de-Service - rückte mit den farbigen „Insalata dell’orto con funghi“(Frühlings-Blattsalat mit gebratenen Pilzen) an. Der italienisch geprägten Speisefolge entsprechend wurden auch die dazu passenden Rotweine bestellt. Mit einem „Arrosto di vitello con jus al timo“ (feine Tranchen vom Kalbschulterbraten an Thymianjus serviert mit Kartoffelgratin und gartenfrischem Blattspinat mit Schalotten angedünstet) präsentierte sich der Hauptgang  und schmeichelte den Gaumen. „Fragole marinata al Merlot con gelato acidula“ (in Merlot marinierte Erdbeeren mit Sauerrahmeis) nannte sich das leckere Dessert und wurde buchstäblich weggeschleckt. Noch blieb übrig, heisse Espressi zu schlürfen, zum Teil begleitet von einem aromenreichen Grappa und kameradschaftlichen Gesprächen.

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Ein weiterer Höhepunkt des Treffens schaffte zweifellos „Gandhi“ mit seiner Gitarre und den tiefgründigen, ernsten und heiteren Chansons. Heiter und mit Lacher überbrückte er kleine Lücken, die sich im Laufe der Jahre wohl eingeschlichen hatten. Tosenden Applaus durfte er für seine Darbietung als verdienter Dank entgegennehmen.

Einstimmig waren die Teilnehmenden der Auffassung, den Organisatoren sei zu danken und dieses UR-MUSEGGLER-TREFFEN sei in zwei Jahren wieder durchzuführen.

Auch dabei gewesen, mitgegessen, kameradschaftliche Begegnungen und Gespräche gehabt und mit diesem Bericht für die Nachwelt festgehalten:

Luzern, 19. Mai 2013 Fredy „Gääggi“ Isler.