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APV Pfadi Musegg Luzern
 

Zelt1

Mitgliederversammlung APV Musegg vom 21. Dezember 2013

Gestrichen..........oder APV Mitgliederversammlung 2013

Wie kann einer dazu kommen, in die Überschrift eines Berichtes mit “gestrichen” zu beginnen? Die Auflösung des Rätsels erfolgt später.

Mit dem Glöggeli in der Hand, und das schwarze Mikrofon wie ein Muttermal vor dem Mund, eröffnete APV Präsident **Silo Andreas Ryser um 18.11 h die 83. GV des APV. In die Begrüssungsworte schloss er zuerst die Entschuldigung für die verspätete Zustellung der Einladung und dann den Dank an die Abteilung Pulverturm ein, die für die Saaldekoration und den Güggeli-Service verantwortlich war. Dank auch an dieser Stelle den Gebrüdern Seinet, die die Bratinfrastruktur gratis zur Verfügung stellten und die nicht mehr flugfähigen, aber fein knusperigen Güggeli zum Selbstkostenpreis anboten.

Nun aber einigermassen der Reihe nach: Die 144-köpfige Versammlung gelobte Disziplin und lauschte gebannt dem exklusiven Duo **Speutz an der Pfeife und **Spränz am Geröllhaldensaxophon, das den Fahnenmarsch in eigenem Arrangement intonierte.

Ich verzichte hier auf die sture Wiedergabe protokollarisch wichtiger Gegebenheiten; denn für das Protokoll schreibt sich ja Matthias**Long Regli die Finger wund; das letztjährige fand mit grösstem Handmehr und der grundlosen Gegenstimme von **Grizzly senior Zustimmung.

Die einzige ruhige Minute des Abends war den verstorbenen Kameraden gewidmet.

Nicht nur in der Politik wird SPAREN gros geschrieben; nein, auch Silo straffte seinen Jahres-Bericht aus Kostengründen auf eine Seite grünen Papiers. In diesem Spur-Bericht erwähnt werden deshalb nur Wichtigkeiten, die im schriftlichen Jahresbericht des APV-Chefs keiner Notiz wert waren.

Hansjörg **Tlebok Kobelt leistete sich mit seinen arbeitsamen 10 Kameraden der Archivgruppe ein Arbeitsessen, das in Wurst, Wein und Brot bestand. Tlebok wünscht sich noch weitere Mitarbeiter, die lesen und schreiben können, denn es warte Arbeit für die nächsten 30 bis 40 Jahre.

Deftiger geht es jeweils nach dem spitzensportlichen Einsatz der APV-Sportler in der Waldegg zu. Hansruedi Seinet erinnert an das Musegg-Lied Be üüs do esch halt emmer öppis los.. und wünscht sich noch mehr - vor allem auch jüngere - Teilnehmende am mittwöchlichen Turnen.

Den hoch dotierten letzten Preis einer Büchse Ovomaltine am Jassturnier im €De la Paix heimste **Wetz ein. Als Jasskönig durfte sich Georgstag-Koch **Hirse brüsten.

Trotz grösster Sturzgefahr wurden auf den Rinks in der Curlinghalle in Zug die €žBettflaschen geschoben und mit heftigstem “€žbäselen” und das Gleichgewicht suchend, ins “€žHaus” dirigiert. Auch hier war nachher eine Durstlöschübung angesagt.

Dass im Mai am Ur-Museggler-Treffen 70 Ehemalige dabei waren und am Auftritt von **Gandhi Stickelberger den Plausch hatten, war sehr erfreulich und zeigt, wie “€žnötig” dieser Anlass ist.

Ohne Pfadi Musegg geht es auch am Luzernfest nicht. Die grösste Beiz dieses Festes wird von Aktiven und APV-lern - sogar mit Handschuhen - auf dem Rathausplatz betreut und trägt zum grossen finanziellen Erfolgt bei. Zur Vormerknahme gibt Stand-Chef **Grizzly junior bekannt: Nächstes Jahr wird das Fest am 28. Juni durchgeführt.

Ein APV Georgstag-Posten, wie er Büechli steht, war im September in Willisau eingerichtet. Die Köche **Wickie und **Herse sorgten vorzüglich für das leibliche Wohl der Postenleute. APV-Präsi **Silo durfte anlässlich der Rangverkündigung verdienten Applaus ernten, was beweist, dass der APV auch bei den Jungen und Jüngsten gut angekommen ist!

Über die Wanderwoche der ehemaligen Orangen wurde bereits in der Spur ausführlich berichtet.

Etwa 90 Leute waren am spontanen Auftritt von **Gandhi im neuen Pfadiheim Adligenswil begeistert dabei; der Start seiner neue Tournee ist super gelungen.

Zum 25-Jahre-Beppi-Treffen hat Mäni Bader extra eine APV-Wurst kreiert.

Heftig beklatscht wurde der Vorschlag von **Silo, mit der PTA (Pfadi trotz allem) gemeinsame Tätigkeiten mit dem Musegg-Corps zu unterstützen.

Ich weiss, ich bin immer noch die Erklärung des Begriffes €žgestrichen schuldig. Deshalb komme ich zum kabarettistischen Höhepunkt der diesjährigen GV, nämlich zum Kassabericht 2013; ja, richtig gelesen, zum Bericht des Kassiers Patrick von Dach **Fink! Nein, es herrsche nicht Friede, Freude, Eierkuchen; viel eher sei Feuer im (von)Dach. Wild gestikulierend und hin und her hastend erwähnt er, man habe ihm letztes Jahr ein Ei gelegt und Walter **Pfupf Zindel zum Revisoren ernannt. Dieser sei ein €žscharfer Hund und habe die ihm zur Revision vorgelegte Rechnung mit der Lupe betrachtet. Das sei dann mit seiner Vorgängerin **Rösle schon noch viel humaner abgelaufen; wenn auch nicht Fachfrau, aber sie habe wenigsten Charme gehabt! Bei dieser Ausgangslage - und nun steigerte sich **Fink fast in Ekstase - könne er nicht anders als alles zu streichen. Die Einnahmen seien zu gering, also gestrichen, die Ausgaben zu hoch, also gestrichen, die Bilanz und die Erfolgsrechnung zu zahlenlastig, also gestrichenund überhaupt, es mache alles keinen Sinn, auch der erzielte Reingewinn von 260 Franken nicht, und das Budget für 2014 nicht, also auch gestrichen. Wild gestikulierend und völlig durchgeknallt betrachtet er auch den Revisionsbericht als gestrichen!!  Revisor **Pfupf Zindel rang nach Worten, gab aber grünes Licht zur Annahme der Kassarechnung und zum Budget mit entschuldigenden Worten, er habe halt überall den Finger hinhalten müssen und nichts gefunden, dafür sei das Nachtessen bei **Rösle fein gewesen.

Grizzly senior wollte noch erwähnt haben, er habe letztes Jahr gewarnt, **Pfupf als Revisor zu wählen. Ihm habe er nämlich solche Pedanterie zugemutet.

Alle Vorstandsmitglieder stellten sich dann für ein weiteres Jahr zur Verfügung; es wurde kräftig applaudiert und nicht gestrichen.

Verdienten Applaus durften auch Therese und Ruedi, das beliebteste Heimleiter-Paar, für ihre einsatzfreudige Tätigkeit über sich ergehen lassen.

Heftig beklatscht wurde eine gelungene, originelle Produktion der 4-köpfigen žRäuberbande der Abteilung Pulverturm. Alle Anwesenden erhielten ein €žWiehnachtsguezli verschiedenen Formats verteilt. Jede Form verlangte einen Tier- oder andern Schrei, wenn im vorgetragenen Text dieses Objekt erwähnt wurde. Frag mich nun nicht nach dem Inhalt des Textes; das Geschrei war ohrenbetäubend!!

Eine APV-Jahresversammlung ohne **Gandhi?? Hoffentlich noch viele Jahre nicht! Für diesmal hatte er sich für ältere Lieder entschieden. Da fand in seiner Studienzeit der Louvre in Paris Platz, das schwarze Kätzchen verwandelte sich in eine blonde Chatz, Erinnerungen an Mani Matter und den Elefanten lebten auf. Als Anwalt musste er zum Besten geben, dass Anwälte lebenswichtiger als Ärzte seien, denn ein Anwalt kann ohne Arzt vor Gericht.....  **Gandhi weiss auch, dass der Papst nicht nach Spiez kommt und seine Mutter (des Pfarrers Ehefrau) nach der Geburt des späteren Pfaders und ”Troubadours”......, ich meine, besuche demnächst einen Auftritt von Gandhi, er kann die angetönte Geschichte viel besser und deshalb selbst von sich geben. Dann erfahren wir noch, was für ein gewaltiger Hürdenläufer **Gandhi unter Uralt-APVlern gewesen sein muss.

Lieber Gandhi, ganz herzlichen Dank für Deine wunderbaren Songs!

Wie immer dann, umgreifend und echt pfadifreundschaftlich, aus voller Kehle das Beresinalied zum offiziellen Schluss der GV gesungen.

Dabei gewesen und vieles notiert und damit einige Zentimeter Archiv-Material geliefert:

Fredy **Gääggi Isler

Luzern, 28. Dezember 2013