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APV Pfadi Musegg Luzern
 

Zelt1

Alphorn und Piccolo……Fahnenmarsch……

...............APV Mitgliederversammlung!!!

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Das gab’s weltweit noch nie! Zur Eröffnung der wichtigsten Versammlung einen Fahnenaufzug mit Fahnenmarsch, intoniert mit Alphorn und Piccolo! Die beiden Bläser, Röbi Schultheiss „Speuz“ am Piccolo und Fritz Arnold „Spränz“ am Alphorn, ernteten dafür tosenden Applaus. Diesen ersten grossen Lärmpegel zu durchdringen versuchte Präsident „Silo“ Ryser um 18.13 Uhr mit Schütteln der Glocke, bis der „Plämpel fast aus der Verankerung fiel. Wer zum Stimmenzähler gewählt wurde ging im allgemeinen Lärm unter, spielte aber auch keine Rolle, weil dieses Amt praktisch überflüssig war.

Irgendwie zirkulierte die Präsenzliste, die eine Anwesenheitszahl von ungefähr 140 Stimm(gewaltig)berechtigten ergab; 55 eigentlich treue APVlerInnen mussten sich entschuldigen. Die statutarischen Geschäfte konnten - durch verschiedenste, natürlich völlig unangebrachte und zum Teil pfadiprovokatorische Zwischenrufe unterbrochen - abgewickelt und grossmehrheitlich einstimmig zu Protokoll gegeben werden.

Die Ambiente und die fürsorgliche Bedienung zur diesjährigen Mitgliederversammlung schufen die Aktiven der Abteilung Schirmerturm. Gelbe Tischtücher (Applaus der Gäälen), gestreift mit rotschwarzen Bändern (puuhh der Gäälen; obwohl nicht mehr aktivexistent) und beladen mit Spanischen Nüssli, Mandarinli und Schoggelädli gaben dem Saal eine festliche Note.

Wie aus weiter Ferne waren durch den Lärmpegel  Jahresberichte einzelner Wortführer mehr oder weniger zu vernehmen: Die ehemaligen „Orangen“ waren im „Ogi-Dorf“ auf einer Wanderwoche (siehe spur Ausgabe 4, 2012), Gregi Hobi  orientierte als Präsident des Heimvereins Hubelmatt (siehe Bericht an anderer Stelle in dieser spur). Bestätigt wurde, dass jeweils am Mittwoch die APV-Sportelite zum Kräftemessen antritt (neue Teilnehmer sind herzlich willkommen), wahrscheinlich vor allem deshalb, um nachher gemeinsam in der Waldegg die knurrenden Mägen zu beruhigen. Wie gewohnt in „flammender“ Manier liess Piet Luethi die Entstehung des wunderbarprächtigen neuen Pfadiheimes „Zytturm“ in Adligenswil Revue passieren (siehe Extrazeitung über dieses Ereignis). Und schliesslich machte Tlebok noch auf die Archivgruppe mit Marco, Knirps, Billy, Zapfe, Tlebok, Molotow und Vetti aufmerksam, die jeden ersten Dienstag im Monat im Archiv krampfen und gernstens Mithelfer oder aber zu archivierendes Material empfangen. Speziell noch: Die Turn-, Sport- und Kampfriege wagte sich dieses Jahr auf eine Reise, die in den Jura zu den Pferden führte. Die spur präsentiert sich, wie schon in den letzten 2 Ausgaben bemerkt, in neuer Aufmachung. Neu führt als „spur-König“ (selbst ernannt in der letzten spur) das Zepter Aurelian Ammon „Fric“. Er wünscht aktives Mitgestalten, wie z.B. das Einsenden von pfaderischen Anekdoten und dergleichen, und vor allem Unterstützung bei der Aquisition von Inserenten!! Schreibarbeit für den APV mache weiterhin „Gääggi“, der aber von der Gestaltung der APV-Spalte entlastet worden ist. Als neuer Musegg-Corpsleiter stellte sich Pirmin Mattmann „Forte“ vor und nachdem er den prognostizierten Weltuntergang offensichtlich heil überlebt habe, könne er sich nun ganz seiner neuen Aufgabe widmen. Sein erster Dank richtete sich an die vielen Helfer am Luzerner Stadtfest, das am 29. Juni 2013 erneut stattfinden und mit dem Stand der Pfadi Musegg unter Mithilfe von APVlerInnen bereichert werden wird.

Mit total weinerlicher Stimme und Mimik trat APV-Kassier Patrick von Dach „Fink“ ins Rampenlicht. Aus seiner Mördergrube mache er kein Herz, nein, umgekehrt, aber die Kassaführung habe ihm grosse psychische Probleme verursacht. Festgestellt habe er nämlich, dass die vorliegende Rechnung gegenüber dem  Budget eine Abweichung von 0,38% aufweise. Eine solche Fehleinschätzung sei fast zu vergleichen mit einem ungerechtfertigten Luchs-Einsatz. Auch die nicht volle Ausschöpfung des Budget-Postens Vorstandsessen habe ihm einen Anschiss seitens der Vorstandsmitglieder eingebracht. Er sei deshalb verzweifelt am Rande der Demission gestanden. Vorgekommen sei er sich bald wie sein Schwyzer-Kollege, der doch auch Kassier verschiedener Vereine gewesen sei. Rettend für ihn sei dann aber die Rot-Blaue Pfadikrawatte gewesen. Und als grösstes Weihnachtsgeschenk habe er die tröstenden Worte der Rechnungsrevisorin Dr. Yvonne Schneider und ihre psychische Betreuung empfunden. Ausführungen beendet, heulender Abgang von der Bühne.

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Beruhigt und alles ins rechte Licht gerückt, hat dann Revisorin Dr. Yvonne Schneider, auch bekannt unter dem Namen Rosmarie Strahberger, deren Revisorenbericht unter Entlastung des Vorstandes die Zustimmung  der Versammlung fand. Es war zugleich der letzte Bericht von ihr, weil sie von diesem Posten zurücktrat.

Als neuer Revisor wurde Walter Zindel „Pfupf“ vorgeschlagen, was „Grizzli“ veranlasste, sich gegen herrschenden Filz zu wehren und eine Gegenkandidatur beantragte. Nichtsdestotrotz wurde „Pfupf“ grossmehrheitlich (etwa 4 Gegenstimmen) mit Bravour und Applaus gewählt.

Etwas weniger gab die Wahl des gesamten Vorstandes zu reden. Er wurde in Globo und herzlich beklatscht wieder gewählt.Neu in den APV Musegg aufgenommen werden künftig Ehemalige des Bergtrupps Ebikon.
Für seine Schreibereien in der spur erfuhr „Gääggi“ lobende Worte und ein „flaschiges“ Geschenk, übrigens auch „Wetz“ und „Wämmli“ für ihre organisatorische Arbeit für das Ur-Museggler-Treffen (der dritte Organisator „Spatz“ fehlte leider). Das nächste UMT findet übrigens am Mittwoch, 15. Mai 2013statt, wiederum im Restaurant Continental-Park in Luzern. Auch Hansruedi Seinet erhielt für seine Arbeit im Dienste der Gesundheit unserer Mitglieder seitens des Vorstandes ein Dankeschön und eine Flasche Wein.

Einmalig und unübertrefflich an der APV Mitgliederversammlung war der folgende Akt: Präsident „Silo“ durfte einen Weltmeister vorstellen und ehren. Edgar Bächtold „Knirps“ siegte nämlich am diesjährigen WM-OL für über 85-jährige und darf sich deshalb Weltmeister nennen. Riesiger Applaus der Versammlung - stehend selbstverständlich - und eine stärkende Gabe als Geschenk durfte sich „Knirps“ über sich ergehen lassen. Mit herzlichstem Dank für ihre einsatzfreudige Tätigkeit durften sich auch das Heimwartpaar Theres und Ruedi Emmenegger am Beifall freuen. Eine kurze Diskussion ergab sich noch im Zusammenhang mit den APV-Mitgliederlisten; der Vorstand wird nach Lösungen suchen.

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Damit war um 19.25 Uhr Schluss des offiziellen Teiles. Die knusperigen Güggeli und heissen Wienerli wurden speditiv serviert, was ein grosses Lob an „das Personal“ auslöste.

Eine APV-Mitgliederversammlung ohne abschliessend in den Genuss von „Gandhis“ Liedern zu kommen, ist fast nicht mehr vorstellbar. Seit x-Jahren bereichert und begeistert er mit seinen sinnigen, humorvollen und aus dem Leben gegriffenen Texten seine aufmerksame Zuhörerschaft. Ein herzliches Dankeschön, Gandhi.

Stehend und armumschlungen, mit Innbrunst „brüderlich“ und zum Teil“ schwesterlich“ gesungen, erschallte traditionsgemäss zum Schluss das Beresinalied.

Mitgehört, mitergriffen, mitgesungen und geschrieben für die Nachwelt

Fredy **Gääggi Isler

Luzern, Weihnachtstag 25. Dezember 2012