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APV Pfadi Musegg Luzern
 

Zelt1

Keine „Gelben“ mehr…………..

                           APV Mitgliederversammlung 2010
  

………..trotzdem oder erst recht dröhnte der „gelbe“ Schlachtruf durch die heilige Halle des Pfadiheimes Hubelmatt anlässlich der APV Mitglieder- Versammlung 2010; doch davon später.

Nach dem Eröffnungsgeschell versuchte sich Präsident Andreas **Silo Ryser energisch Gehör zu verschaffen, damit a) er die Versammlung eröffnen, b) Röbi Schulthess mit seinem Piccolo den Fahnenmarsch blasen und c) **Long quietschend die Fahne am Mast hoch ziehen konnte. Im nicht abbrechenden Stimmengewirr war vom Präsidenten zu erfahren, dass sich die Rekordzahl von 170 APV-lern angemeldet und 57 sich abgemeldet hätten. Offenbar hat sein tip-top verfasster Jahresbericht die Anmeldungslawine ausgelöst.  Einsicht ist der beste Weg zur Besserung, sagte sich wohl Silo, und nahm dann doch noch zum Mikrofon Zuflucht! Das gewohnte Palaver konnte nur durch die besinnliche Totenehrung unterbrochen werden. Bei der Vorstellung des „gültigen“ Vorstandes mussten die Versammelten die Botschaft vernehmen, der Kassier habe sich mit der Kasse nach London abgesetzt. **Long hatte aber vorgesorgt und das Verbandsvermögen in Form von Goldmünzen im Pfadikesseli „gerettet“. Hier noch die vielen Tätigkeiten im vergangenen Jahr zu erwähnen, wäre langweilig,  steht doch alles im Jahresbericht oder ist in den Ausgaben der „spur“ nachzulesen. Des grossen Erfolges wegen sollen die meisten erwähnten Veranstaltungen im kommenden Jahr wiederholt werden.

Ein ganz dickes Lob verdienen die „ehemaligen Orangen“. Ausgiebig und nachhaltig feierten sie 80 Jahre Orange  und sorgten mit einer eigenen Jubiläumsschrift für die Geschichtsbücher. Triebfedern dazu waren René Gilliéron und Kurt Haverkamp. Die Nachricht, es gebe keine „Gelbe“ mehr (siehe „Schlachtruf“) entlockte einem die lapidare Begründung, es gebe diese eben nicht mehr, weil heute die nötige Qualität fehlt.

APV 015

APV 031

Brüsten können werden sich die Museggpfader künftig mit der Tatsache, wohl die einzigen Pfader zu sein, deren Heim mit einem eigenen Bahnhof zu erreichen sein wird. So ganz nebenbei konnte Silo diese Tatsache unter’s Volk bringen. Feurig vermochte sich Pit Lüthi in Szene zu setzen und für das Projekt  neues Heim in Adligenswil für die Abteilung Zytturm  zu werben.

Geworben wurde auch für die Turnergruppe, die sich jeweils Mittwochs zum Fitnesstraining mit anschliessendem Nachtessen trifft und für die Archivgruppe,  die jeweils am 1. Dienstag im Monat ihre interessante Tätigkeit ausübt und gerne archivwürdiges Material sammelt und sich auch noch zusätzliche Mithilfen wünscht.

In der Folge wurden alle statutarischen Geschäfte abgewickelt und genehmigt, wenn zum Teil auch nur mit Knurren (Vorstandsessen!!) Speziell originell war die Verlesung des Revisionsberichtes: Rosmarie Strahlberger besorgte dies mittels Gebärdensprache, die ja sowieso jeder versteht! Aus der Versammlungsmitte wollte Robi Schulthess noch die Frage der Boni für die Vorstandsmitglieder geregelt wissen. Alles verlief also in Minne und die ersten „Güggelirufe“ ertönten. Knusprig gebraten „flogen“ sie an die Essplätze, bzw. wurden von den festlich gekleideten Pfaderinnen und Pfadern der Abteilung Zytturm  serviert. Applaus gespendet wurde den Gebrüdern Seinet zur Unterstützung des leckeren Federviehessens und dem „Heimelternpaar“ Theres und Ruedi Emmenegger für ihre einsatzvolle Tätigkeit.

 

Aber dann, ja dann, sorgte **Gandhi Stickelberger ein weiteres Mal für Höhepunkte, diesmal mit 14 vorgetragenen Liedern. Von besinnlich, bis lustig bis …mir fehlen hier passende Worte. „Man“ muss einfach dabei gewesen sein. Unwahrscheinlich, was dieser Künstler von sich her zu geben imstande ist. Tosender Applaus. Herzlichen Dank, Gandhi.

Wie immer war das gemeinsam gesungene Beresinalied ein bis ins Innerste bewegender Augenblick. Damit wurde die Mitgliederversammlung 2010 offiziell beendet. Uebrigens, die nächste findet bereits am 17. Dezember 2011 statt.

 

Fredy **Gääggi Isler am 29. Dezember 2010