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APV Pfadi Musegg Luzern
 

Zelt1

Ovomaltine ist Trumpf…..

oder wie sich MUSEGGLER einen Preis erobern wollen.

 

Andreas **Silo Ryser hatte zum diesjährigen APV-Jassturnier  eingeladen. Wohl dachte er
zuviel an frühere Zeiten, als so maximal 12-15 Interessierte sich zum Plausch anmeldeten.
Deshalb schlug er für diesen Plauschabend die Werbetrommel auch bei den „Aktivitas“. Und siehe da!!

 

Der Andrang war riesig und Silo wird sich überlegt haben, ob jedes neue APV-Mitglied bei seinem Eintritt das Versprechen abgeben sollte, niemals an einem APV-Jassturnier teilnehmen zu wollen! – Nein, Spass beiseite, es war eine Riesenfreude, die 36 Jassenden, natürlich Weiblein und Männlein, Jung und Alt, an den 9 „Arenen“ die Karten mischen, austeilen, einnehmen und schliesslich deren Werte zählen zu beobachten. Aber eben, wenn nur das Zählen, Aufschreiben und Zusammenrechnen nicht wäre! Böse Zungen haben steif und fest behauptet, die jüngere Generation habe damit mehr Mühe als die „Alten“, weil die Schulen heute nicht mehr optimal auf die Bedürfnisse des Lebens eingehen.

 

 

In den ersten Runden jasste bei Bodentrumpf jede/r für sich. In dieser Sparte trieb es einige „Bestandene“ schier zur Raserei, mussten doch einige Nuller notiert werden.

 Rangliste nach 2 Durchgängen

1

Stadelmann

Thomas

Revox

1847

2

Bucher

Hanspeter

Floh

1779

3

Bucher

Lisbeth

Beffi

1774

4

Theiler

Claudine

Solex

1740

5

Stadelmann

Thomas

Grizzly

1733

6

Nüssli

Carlo

Walace

1723

7

Emch

Christine

Miss

1716

8

Mazenauer

Patrick

Zoog

1684

9

Kobelt

Hansjürg

Tlebok

1680

10

Muheim

Ruedi

Lento

1650

11

von Dach

Patrick

Fink

1649

12

Ambühl

Philipp

Wickie

1648

13

Rebel

Charles

Bambus

1631

14

Emch

Peter

Chnobli

1622

15

Vetter

Trudi

1620

16

Heller

Oliver

Sujet

1618

17

Hobi

André

Komma

1593

18

Vetter

Hans

Vetti

1592

19

Zurfluh

Bruno

Fuchs

1584

20

Wirz

Markus

CB

1565

21

Oesch

Philipp

Akku

1565

22

Stadelmann

Esther

Senza

1547

23

von Moos

Jan

Gögs

1535

24

Isler

Vreni

1519

25

Isler

Fredy

Gäägi

1501

26

Hammer

Roland

Ratz

1489

27

Moser

Andi

Galileo

1483

28

Tschopp

Christian

Sunny

1462

29

Liniger

Thomas

Linus

1440

30

Hammer

Guido

Wetz

1431

31

Zängerle

Marion

Husky

1428

32

Schmid

Jorina

Diamo

1396

33

Schürmann

Klaus

Radio

1370

34

Regli

Franziska

Lolly

1340

35

Zängerle

Eva

Momo

1300

36

Fellmann

Caterine

Mam

1266

Diese Pechvögel durften dafür dann das Glück in Anspruch nehmen, mit einer/m besser disponierten  Jasser/in den „Schieber“ zu spielen. Mancher verlorene Punkt konnte so wieder wettgemacht werden. Übrigens, das Turnier verzeichnete internationale Besetzung dank Roland Hammer, Ratz und Bruder von Wetz, der extra aus Amerika einflog. Die nach der ersten Runde entstandene Zählpause benütze ich, um noch schnell zu erwähnen, dass sich vor Jassbeginn eine Viertelhundertschaft beim Nachtessen von der „Lapin-Küche“ verwöhnen und so richtig in gute Stimmung hissen liess.

Schon waren die Zuteilungslose gezogen und die „Kampfplätze“ gewechselt, um mit neuen Gegnern/innen und Partnern/innen den Schweizer-Nationalsport weiter zu pflegen. Manch schlauer „Unterzug“ entpuppte sich etwas später eher als Eigengoal und ein vermeintlicher Fehlzug erwirkte schliesslich einen „Bock“.Es waren jeweils 9 recht unterhaltsame Partien mit einigem „Gelafer“ zu beobachten, was ja eigentlich gewollt war und wesentlich zum Plausch beitrug.

Souverän führte unser Präsident **Silo das Rechnungsbüro und ortete da und dort dank seinem Lap-Top kleinere Rechnungsfehler. Schliesslich gelang ihm aber doch auf unbestechliche, magistrale Art die Rangliste der angespannt lauschenden Teilnehmerschar
bekannt zu geben. Und nun zum Titel dieses Artikels: Stellt Euch vor, letztes Jahr belegte Caterine Fellmann, Mam, den letzten Rang und gewann traditionsgemäss eine Büchse Ovomaltine. Und dieses Jahr erfrechte sich diese junge, hübsche Dame, wiederum, diesen Preis einzuheimsen.

 

 Es wurde deshalb aus der applaudierenden Menge der Vorschlag ausgerufen, nächstes Jahr eine Büchse Heliomalt aus Hochdorf zum Trostpreis zu beschaffen. Damit war der 36. und letzte Rang vergeben. Schön, wie es sich gehört, verlas dann **Silo die Reihenfolge der Rangliste von hinten, um damit die Spannung
nochmals zu erhöhen.

Es war der Plausch. Ich hatte ihn auch.  Deshalb schrieb ich sofort nach der Heimkehr diesen Bericht, damit die *spur* rechtzeitig und aktuell  die ganze MUSEGG-SCHAR über dieses weltbewegende Ereignis ins Bild setzen kann.

Luzern, 6. März 2010       Fredy **Gääggi Isler

Anm. der Redaktion:
Der Bericht wurde am Samstagmorgen nach dem Turnier um 02.19 Uhr an die Redaktion geschickt