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APV Pfadi Musegg Luzern
 

Zelt1

Fredy Isler

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 Einmal mehr erlebten die ehemaligen Orangen eine grossartige Wanderwoche, diesmal im italienischen Chiavenna und Umgebung. Erfreulich war die schöne Anzahl von Teilnehmenden.

Nachfolgend der Bericht für die „spur“ verfasst von René Gilliéron aus Genf.

 

 Wanderwoche der ehemaligen Orangen vom 14. – 19. Sepember 2009

 

Eine stattliche Anzahl ehemaliger Orangen fand sich Mitte September zu einer von Giovanni Pontelli und Maya Federer organisierten Wanderwoche in Chiavenna ein.

Noch gleichentags ging’s auf eine Höhenwanderung oberhalb Chiavenna. Die Marschtüchtigsten erprobten gleich ihren Fitnesszustand und stiegen zu grossen Gletschermühlen auf.

Entgegen der pessimistischen Wetterprognosen erwartete uns am folgenden Tag ein freundliches Herbstwetter; es erlaubte uns die vorgesehene Wanderung zum „Palazzo Vertemate“. Die prächtigen Sehenswürdigkeiten dieses „Palazzos“ erstaunten alle. Besondere Beachtung fanden die prachtvollen Holzdecken. Ein Besuch des Städtchens Chiavenna rundete diesen Tag ab.

Anderntags bewog uns der stark bewölkte Himmel mit der Eisenbahn an den Comersee zu fahren. Trotz beginnendem Regen bereitete die Wanderung viel Spass und Plausch. In „Colico“ wartete schliesslich das verdienste Mittagessen. Die Rückfahrt nach Chiavenna genossen wir wieder mit der Eisenbahn.

Herrlicher Sonnenschein erwartete uns am zweitletzten Tag zum Höhepunkt der Wanderwoche. Mit dem „Maloja Postauto“ fuhr die fröhliche Gruppe nach „Villa Chiavenna“, wo uns ein happiger, schweisstreibender Aufstieg erwartete. Ziel dieses

Aufstiegs war die kleine Gemeinde „Savogno“ die nur zu Fuss über eine Steilwand zu erreichen ist. Alle haben es geschafft…., die Belohnung war gross: Eine wunderbare Aussicht auf das „Val Bregaglia“, mit alten, gut erhaltenen Berghäusern mit einer stattlich grossen Kirche und  einem Berggasthaus, in dem wir mit einer excellenten heimischen Küche verwöhnt wurden. Nachher war ein Abstieg über rund 1000 Stufen zu bewältigen (nicht gezählt, also ohne Gewähr), der so richtig in Knochen und Muskeln ging! Dieser unvergessliche Tag endete mit dem Rückmarsch nach Chiavenna ins Hotel und wurde mit einem feinen Nachtessen noch gekrönt.

Der letzte Wandertag führte uns beidseitig durch das „Val Bregaglia“ an romantischen Dörfern und tiefen Schluchten vorbei und endete in der Nähe eines Stausees in einem typischen und entsprechend bekannten Grotto. Das „Polenta-Menü“ mit vielen Zutaten hat grossen Anklang gefunden. Den Nachmittag verbrachten die Einen mit Einkaufen und die Anderen mit Jassen.

Alle Teilnehmenden waren mit dieser tollen Wanderwoche hoch zufrieden. Bereits bestehen Projekte für das nächste Jahr. Erstmals war heuer ein „Rotschwarzer“ dabei; wird es nächstes Jahr sogar Teilnehmende aus andern Trupps Geben?? Alle sind dazu herzlichst eingeladen.

Réne Gilliéron

Genf, 2. Oktober 2009