Logo Musegg


APV Pfadi Musegg Luzern
 

Zelt1

Fahnenmarsch & Aufzug mit Piccolo-Begleitung

 
oder

Ordentliche APV Mitgliederversammlung 2009

 

Vom 3. und 8. Stamm schön dekorierte Tische mit  20 kg darauf verteilten Spanischnüsschen und Mandarinen legten bereits ein erstes Zeugnis von der guten Vorbereitungsarbeit der dafür verantwortlichen Stämme ab. Bei für diese Versammlung ungewohnter Ruhe entlockte Röbi Schultheiss seinem Piccolo die für den Fahnenmarsch gültige Melodie, während Präsident Silo Andreas Ryser, für einmal ohne Gequietsche, die Fahne am Mast hochzog. Nachdem die Fahne das Ende der Fahnenstange erreicht hatte, machte Silo auf die neue Corps-Fahne aufmerksam, die bereits vor Jahren von (+)Steli gewünscht worden war und nun in prächtigen Farben den Saal zusätzlich dekorierte.

Ein beredetes Zeugnis zur Verbundenheit zur Pfaderei und zum APV ist die Tatsache, dass sich 73 Mitglieder aus verschiedensten Gründen persönlich abgemeldet haben, während 136 Anmeldungen erfolgt seien. Eine kurze Denk- und Gedenkpause an verstorbene APVlerInnen zeigte wieder einmal auf, wie nahe Freud und Leid sein können.

 

 

Keine Zeit ging mit der Wahl von Stimmenzählern verloren; der Präsident hatte einfach einen bestimmt, der ohne Abstimmung und Gegenstimme in sein Amt eingesetzt wurde. Ebenso wurden keine Wortmeldungen zum auf den Tischen liegenden Protokoll verlangt, was einstimmige Genehmigung bedeutete. Kurz kam Silo auf seinen mit der Einladung zugeschickten Jahresbericht zu sprechen. Freudig verkündete er den Eintritt von 50 neuen Mitgliedern zum APV! 

Erwähnung fand die „glatte Bande“ von APV-Turnern (noch nicht gemischt), die sich jeweils Mittwochs nach der schweisstreibenden sportlichen Betätigung zu Speis und Trank in einer Beiz niederlassen. Hansruedi „Güggeli“ Seinet präzisierte, das Training beginne um 17.45 Uhr, mit Jürg Studer leite das Training auch ein Profi-Vorturner und es habe getrennte Duschen, sodass die Teilnahme auch für das weiblichen Geschlecht (ehemalige Leiterinnen) möglich wäre.

Eine arbeitsbesessene Gruppe um Tlebok hat ein sehr umfangreiches Archiv aufgebaut und trifft sich jeweils monatlich am 1. Dienstag im APV-Archiv zur Aufarbeitung des Aktengutes. Tlebok appelliert an die Spendefreudigkeit der Mitglieder zur Ablieferung von „Pfadi-Musegg-Akten“. Auch weitere Mithelfer könnten gut beschäftigt werden.

Auf einen vergnügten, plauschigen Super-Abend dürfen die Teilnehmenden des traditionellen Jassturnieres im De-la-Paix zurückblicken (spur 2/09; nächster Jass: 5. März 2010). Super waren auch die Beteiligung mit „Beizli-Stand“ an der LUGA 2009 und das UR-Museggler-Treffen mit 80 Teilnehmenden (spur 2/09) sowie die Besichtigung der „Kapo“ (spur 4/09). Kulinarisch genüsslich verlief die Postenbesetzung anlässlich des Georgstages 2009. Sie existieren noch recht aktiv, die APV-Sektionen von Zürich und Basel sowie die ehemaligen Orangen, dazu äussern wollte sich jedoch niemand. Hingegen machte der Präsident des Heimvereines Hubelmatt, Adi Hit Kempf auf die nächste GV aufmerksam, die gleichentags wie die APV-GV jedoch bereits am „füüfi“ stattfinde.

Begeistert äusserte sich Piet Luethi über die gute Zusammenarbeit der Heimvereine mit dem APV und durfte auf die baldige Realisierung eines neuen Heimes in Adligenswil verweisen.

Interessant von Corps-Leiter Markus Wirz, CB, war zu vernehmen, dass das Corps um 2 auf 6 Abteilungen erweitert wurde, dies weil damit neue Strukturen kürzere, direktere und übersichtlichere Kommunikationswege ermöglichen. Die dazu projizierte Grafik löste den Zwischenruf aus, die UBS sei an ähnlicher Struktur fast kaputt gegangen! Dass solches nicht passiere sei es für 2010 wichtig, an den APV-Veranstaltungen teilzunehmen und mitzumachen (siehe jeweils Veranstaltungskalender in der spur).

A propos „spur“: Die Finanzierung dieses Sprachrohres der Pfadi-Musegg und des APV sei nur mittels vieler Inserate möglich, deshalb der Aufruf an alle: Versucht Inserate zu akquirieren. Zu denken gab Röbi Schultheiss die Tatsache, dass die Präsentierung eines seit Jahren erstmaligen Rechnungsdefizites von Fr. 916.05 bei den Anwesenden sogar noch Heiterkeit auszulösen vermochte! Die Gründe dafür wurden aufgelistet erläutert.

Der Beitrag für 2010 kann bei Fr. 30.- belassen werden und weil beim Vorstand keine Demissionen bestehen, wird er in globo mit heftigem Klatschen wieder gewählt.

 

Einen Antrag von Hans Schiess befolgend inszenierte Piet Luethi mit 4 Kameraden auf der Bühne eine akrobatische Einlage: Während rund einer Minute produzierten die fünf auf der Bühne liegend gemeinsam eine Kerze (nicht brennend) und lösten damit einen tosenden Applaus aus. Geduscht konnten die Athleten dann nicht werden; es war aber bestimmt ein einmaliger Auftritt in der Geschichte des APV. Dieser wurde vom Antragssteller gleich selbst mit seiner Momenten-erinnerungsapparatur festgehalten.

 Und nun überstürzten sich die Ereignisse: a) Bekanntgabe des Jahresprogrammes (siehe jeweils aktuelle „spur“), b) Dank an viele Helfer und Sponsoren wie H.R. und Peter „Güggeli“ Seinet für eben solche, Theres und Ruedi Emmenegger als Hausmutter und -Vater für Dauereinsatz…, dem 3. und 8. Stamm für Saaldekoration und Service…, Ombre  für die „spur“-Redaktion und Gääggi für die Gestaltung der APV-Spalte, c) die Mitteilung *, dass der Service der grillierten Güggeli etwas verzögert erfolgen werde; Grund: Neue Grillöfen, die noch nicht vollständig beherrscht würden (unüberhörbares Knurrer im Saal, nicht nur aus der Magengegend). Und dann kamen sie, zwar nicht geflogen, die Güggeli, fein knusprig gebraten, rezent gewürzt und sehr fleischig obendrein…mh..mh..mh. Ein tolles Sponsoring der Gebrüder Seinet, vielen Dank!! Ergreifend schön und innig dann das Beresina-Lied gesungen, die Arme links und rechts auf den Schultern des benachbarten Kameraden gelegt, als Abschluss der offiziellen Mitgliederversammlung APV 2009. Aber HALT, was wäre diese Jahresversammlung ohne Auftritt von Jacob Gandhi Stickelberger! Wieder extra von Zollikon ennet dem Zürisee angereist, zog er einmal mehr von zuvorderst bis zuhinterst ALLE in seinen Bann. Es ist unwahrscheinlich, was für ein Repertoire dieser Künstler in sich hat. Von sinnlich bis übersinnlich, von heiter bis ernst, von langsamem Berndeutsch bis Wortakrobatik, alles kommt in seinen Liedern vor, die er unter magistraler Beherrschung seiner Gitarre begleitet. Nicht enden wollender Applaus entlockte ihm dann noch einen seiner herrlichen Songs als Zugabe.

Und nachher? Nachher war Schnee stampfen, Auto ausgraben mit Scheiben kratzen und auf ausgefallene OeV-Busse warten angesagt. Eine weitere tolle Ausgabe der APV-Mitgliederversammlung unter der magistralen Leitung des Präsidenten Silo fand so seinen winterlichen Abschluss.

Auch dabei gewesen, mit Notizen machen beschäftigt und dann Auto… Ihr wisst was!!

 

Fredy „Gääggi“ Isler, 22.12.09

 

Nachtrag zur Mitteilung *

In der seit 22 Jahren kältesten gemessenen Nacht (LZ vom 21. Dezember) mit Temperaturen von bis zu minus 16.1 Grad, Schneetreiben und neuen Gasflammenpouletbratöfen ist unsern Köchen beinahe das Gas eingefroren. Dank der langjährigen Erfahrung mit solchen Geräten in der Kälte hat unser Vorstandsmitglied Wickie zusammen mit der Bratmannschaft das Wunder vollbracht und 200 halbe Güggali wie oben geschildert mit einer kleinen zeitlichen Verzögerung den hungrigen Mägen vorgesetzt. Was wieder einmal beweist, dass unsere Jungen doch nicht so schlecht sind wie allgemein gemunkelt wird und der APV Vorstand sich auch unter widrigsten Umständen um das Wohl seiner Mitglieder kümmert.